Zusammenstellung des eigenen Laptops – worauf sollte geachtet werden?

Wer sich früher für einen neuen Computer oder ein Laptop interessierte, konnte zwar aus mehreren Modellen wählen, eine eigene Zusammenstellung der gewünschten Inhalte war dennoch nicht möglich. Vor einigen Jahren entdeckten Hersteller einen neuen Markt und boten Kunden die Möglichkeit, die wichtigsten Module des Notebooks selbst hinzuzufügen. Aus dem gängigen Modell wurde ein Unikat, welches den Ansprüchen des Kunden genau nachempfunden war.

Games, Filme oder Büroarbeit?

Um sich ein Notebook zu generieren, welches bis ins letzte Detail den eigenen Ansprüchen entspricht, müssen die Ansprüche zuerst ausgelotet werden. Ein Gamer, dessen Vorliebe für aufwendige Computergames oder Browsergames das Hauptkriterium für einen neuen Laptop ist, benötigt beispielsweise eine andere Grafikkarte und eine höhere Rechenleistung als ein Manager, der hauptsächlich Dokumente bearbeitet. Hingegen wünschen sich Filmfreunde neben einer guten Grafikkarte ein ausreichendes Soundsystem und ein Display, welches die Filme klar und ruckelfrei wiedergibt. Bevor die eigenen Vorstellungen nicht bekannt sind, lohnt es sich nicht, sich mit der ausgiebigen Konfiguration zu befassen. Hier lässt sich das eigene Laptop optimal einrichten.

Weniger ist manchmal mehr

Selbstverständlich gibt es kaum Grenzen für ein selbst generiertes Notebook. Einzig das Gehäuse beschreibt die Grenze des Inhalts. Viele Hersteller bieten ein Notebook ab Werk in mehreren Versionen an. Auf diese Weise können auch recht unerfahrene Käufer das für sich richtige Gerät auswählen. Wer beispielsweise wenig Wert auf Unterhaltungselektronik legt, wählt ein Modell mit einer Grafikkarte von einem Gigabyte. Für das ausgiebige Betrachten von Filmen oder für Videogames kommt eine Grafikkarte mit 2 Gigabyte eher infrage. Ein sehr wichtiges Detail bei der Zusammenstellung des eigenen Laptops betrifft die Festplatte. Hier sollte die Kapazität genauestens auf die Bedürfnisse ausgelegt sein. Der Otto-Normalnutzer braucht beispielsweise keine Mehrkosten für eine Festplatte mit einer Kapazität von einem Terabyte zu tragen, da er diese niemals ausnutzen wird. Hingegen wird ein Gamer mit einem Display von nur 15 Zoll nicht glücklich und wird die Mehrkosten für ein größeres Display und einen großen Arbeitsspeicher gerne tragen.

Ein Kommentar

  1. reviewzone
    Juli 17, 2013 zu 1:22 pm

    Ich habe einen 13-Zoll-Laptop. Der lässt sich gut mitnehmen und Zuhause schließe ich ihn an einen Monitor an. Denn irgendwann ist man es Leid immer auf so einen kleinen Bildschirm zu schauen.

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