Digitales Zeitalter: Geburtsstunde der Cloud

Der Beginn des „Digitalen Zeitalters““ wird ungefähr auf das Jahr 2002 datiert, denn zu diesem Zeitpunkt soll es erstmals mehr digitale Informationsangebote als analoge gegeben haben. Nur neun Jahre zuvor betrug der Anteil elektronisch gespeicherter Daten lediglich drei Prozent. Heutzutage schätzen Experten den digitalen Anteil auf über 94 Prozent. Dass dieser Wert auch in Zukunft weiter wachsen wird, ist längst kein Geheimnis mehr. Analogfotografie und -musikwiedergabe gehören mittlerweile zu den Media-Dinos, was verdeutlicht, dass die Digitalisierung im alltäglichen Leben mit riesigen Schritten voranschreitet.

Cloud-Computing boomt

Egal, ob Bilder, Musik, Dokumente, Briefe oder Videos – alles, was in Nullen und Einsen ausgedrückt werden kann, wird umgewandelt und digital gespeichert. Mittels Cloud-Computing finden die einst physisch vorhandenen Werke Platz in Rechenzentren auf der ganzen Welt und können von überall abgerufen werden. Dabei können Nutzer ihre Dateien auf den Server eines Cloud-Anbieters, wie zum Beispiel Strato, hochladen und diese dann mit allen Endgeräten ansteuern. Der gemietete Online-Speicher hat den großen Vorteil, dass man die Ressourcen je nach Nutzungsgrad anpassen kann und die Kapazität auf den eigenen Festplatten geschont wird. Dass sich diese Lösung bereits zu mehr als nur einem Trend gemausert hat, bestätigen auch Prognosen der Experton Group. Selbige besagen, dass der Umsatz mit Cloud-Lösungen sich in Deutschland bis zum Jahre 2018 mit insgesamt 19,8 Milliarden Euro mehr als verdoppeln wird.

Die Cloud-Basis: Windows Server 2016 in der Technical Preview 2

Als Basis der Cloud-Dienste fungieren oft Windows Server-Betriebssysteme. Nachdem Microsoft im Juli 2015 für alle Windows-Server der Version 2003 den Support einstellen will, kündigt der Konzern für Anfang nächsten Jahres die neue Version der Server-Software an. Windows Server 2016 soll dann vor allem mit einer klein gehaltenen Variante des Servers punkten, die als sogenannter Nano-Server bereits durch die Medien ging. Mit der Technical Preview 2 hat Microsoft aber auch zahlreiche weitere Features integriert, die Administratoren sehr interessieren werden.


Bildrechte: Flickr Cloud Computing FutUndBeidl CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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