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Was gibt es zu beachten, wenn man eine Videodatei erfolgreich per E-Mail versenden möchte?

Eine Videodatei per E-Mail zu versenden ist eigentlich kinderleicht. Ist die E-Mail fertig geschrieben, braucht man nur noch die gewünschte Videodatei per Attachment-Funktion anzufügen. Der Adressat und ein Betreff werden noch angegeben und schon kann der Versende-Button gedrückt werden. Nicht selten kann es dabei passieren, dass eine Fehlermeldung angezeigt wird, die auf eine zu große Datei hinweist. Wie man nun vorgeht, um trotzdem das File versenden zu können, ist Gegenstand des nachfolgenden Ratgebers, der sich auf den Video Converter von Movavi bezieht.

Einrichten eines E-Mail-Kontos

Damit Sie eine Videodatei per E-Mail versenden können, sind ein Rechner (PC, Tablet oder Smartphone), Internetzugang und eine E-Mail-Adresse erforderlich. Verfügen Sie noch nicht über eine solche, gibt es im Internet diverse Anbieter, bei denen Sie sich eine kostenlose E-Mail einrichten können. Für den Normalgebrauch reicht das völlig aus. Haben Sie schon ein Hosting-Angebot laufen, weil Sie eine Homepage betreiben, können Sie sich auch darüber eine neue E-Mail einrichten.

Eine E-Mail korrekt verfassen

Um eine neue E-Mail zu verfassen, starten Sie das E-Mail-Programm. Suchen Sie zwischen den Funktionsbuttons den aus, auf dem „Neu“ oder „Schreiben“ steht, um eine neue E-Mail zu verfassen. Im neu geöffneten Editor Feld wird nun der gewünschte Text geschrieben oder reinkopiert, falls Sie diesen bereits in einem Textverarbeitungsprogramm vor verfasst haben. Im Feld „An“ oder „Empfänger“ wird die Zieladresse eingegeben, die eine E-Mail-Adresse des Empfängers repräsentiert. Um dem Empfänger mit ein paar Worten mitzuteilen, was ihm mit dieser E-Mail inhaltlich erwartet, können Sie in der Betreffzeile dem Ganzen einen Obertitel vergeben.

Senden einer Videodatei per Anhang

Ist die E-Mail fertig geschrieben, müssen Sie noch die Datei an die E-Mail anhängen. Dazu drücken Sie auf das „Büroklammer“-Symbol. Jetzt bekommen Sie die Möglichkeit, ein oder mehrere Videodateien auszuwählen und der E-Mail anzuhängen. Wenn Sie jetzt den Button „Versenden“ drücken, erscheint beim Empfänger die E-Mail samt Anhang. Ist der Anhang allerdings größer als 25 Megabyte, sperrt der E-Mail-Dienstleister diese Nachricht und informiert Sie darüber. Um dieses Problem zu lösen, muss die Größe des Videos reduziert werden. Mit dem bereits in der Einführung erwähnten Video Converter Movavi können Sie Videodateien komprimieren und die Dateigröße deutlich verringern. Ansonsten ist dies auch mit der Zip Funktion von Windows möglich, Sie können damit beliebige Files zu einem ZIP-Archiv zusammenfassen. Somit ist das Versenden einer Videodatei wieder möglich. Installieren Sie zu diesem Zweck das Video-Converter-Programm auf Ihrem PC und starten es. Nachdem Sie den Bereich „Videos konvertieren“ aktiviert haben, kann man die zu komprimierende Datei per Drag-and-Drop auf den Arbeitsbereich ziehen. Wählen Sie dann ein Ausgabeformat aus, welches die Datei möglichst ohne große Verluste hoch komprimiert. Mit dem MP4-Format gelingt das meistens. Diverse Feineinstellungen, um die Kompressionsgröße zu beeinflussen, sind mit dem Programm auch möglich. Nachdem sämtliche Einstellungen vorgenommen wurden, kann der Konvertierungsprozess mit dem „Start“-Button beginnen. Nach der Konvertierung wird eine neue Ausgabedatei erzeugt und auf dem Rechner gespeichert. Hängen Sie diese Datei über die „Büroklammer“ an die E-Mail an und versenden Sie es erneut. Wird keine Fehlermeldung generiert, hat der Empfänger das Produktvideo erhalten.

Senden einer Videodatei über eine Cloud

Möchten Sie eine große Filmdatei versenden, werden Sie mit einem Kompressionsprogramm an seine Grenzen stoßen. Das Versenden einer E-Mail mit einem Video als Dateianhang ist dann nicht möglich, da bei den meisten E-Mail-Diensten die Anhänge auf 25 Megabyte beschränkt sind. In diesem Fall sollten Sie das Video auf eine Cloud hochladen. YouTube ist solch ein Anbieter, bei dem größere Videos zugelassen sind. Wird das Video abgespielt, kann man die URL kopieren und in den Text der E-Mail einbinden. Somit können Sie die E-Mail problemlos versenden. Der Empfänger hat nun die Möglichkeit, sich das Video über den Link anzusehen oder auf sein System herunterzuladen.

Fazit

Wenn man eine Videodatei erfolgreich versenden möchten, muss man wissen, dass bei 25 Megabyte eine Grenze liegt, die über die erfolgreiche Zustellung der Nachricht entscheidet. Ist die Datei größer, kann sie mit einem Video Converter verkleinert werden. Hilft das nicht, greift man auf eine Cloud zu.