Google Chrome ist auf Windows-PCs eines der meistgenutzten Programme – umso bemerkenswerter ist das neue Sicherheitsupdate: Mit Chrome 157 schließt Google insgesamt 213 Sicherheitslücken. Sieben davon stuft der Hersteller als kritisch ein. Besonders betroffen sind die Grafikverarbeitung, die Speicherverwaltung und verschiedene interne Browserfunktionen.

Google hat Chrome 157 am 3. November 2026 veröffentlicht. Am 4. November folgte bereits Chrome 158 als Early-Stable-Version für einen kleinen Teil der Windows-Anwender. Wer Chrome unter Windows 11 oder Windows 10 verwendet, sollte deshalb jetzt kontrollieren, ob die aktuellen Sicherheitskorrekturen installiert sind. Wir erklären, welche Versionen Google bereitstellt, welche Schwachstellen besonders gefährlich sind und wie Du Deinen Browser aktualisieren kannst.

Chrome 157 Sicherheitsupdate: Das Wichtigste im Überblick

Google stellt Chrome 157 für Windows, macOS und Linux bereit. Die Verteilung erfolgt schrittweise über den integrierten Update-Dienst. Deshalb kann es vorkommen, dass zwei Anwender vorübergehend unterschiedliche Versionsnummern angezeigt bekommen.

EigenschaftInformation
BrowserGoogle Chrome Stable
Veröffentlichungsdatum3. November 2026
Windows-Versionen157.0.8103.38 und 157.0.8103.39
macOS-Versionen157.0.8103.38 und 157.0.8103.39
Linux-Version157.0.8103.38
Behobene Sicherheitslücken213
Davon kritisch7
RolloutSchrittweise über mehrere Tage oder Wochen
Chrome 158 Early StableSeit 4. November für einen kleinen Teil der Windows-Anwender
Windows-KB-NummerKeine KB-Nummer veröffentlicht

Das neue Update folgt auf mehrere umfangreiche Chrome-Sicherheitsveröffentlichungen im Oktober. Bereits am 27. Oktober hatte Google weitere 52 Schwachstellen behoben. Unsere damalige Meldung findest Du unter Chrome 156 schließt 52 Sicherheitslücken.

Google Chrome Sicherheitsupdate herunterladen

Chrome 157 wurde am 3. November 2026 veröffentlicht und schließt 213 Sicherheitslücken, davon sieben kritische Schwachstellen. Hier findest Du die offiziellen Downloadmöglichkeiten.

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Google Chrome Stable

157.0.8103.38 / 157.0.8103.39

Regulärer Google Chrome Browser für Windows. Das Update schließt 213 Sicherheitslücken. Die Downloadseite stellt die jeweils aktuelle Stable-Version zur Verfügung.

Google Chrome herunterladen
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Chrome Enterprise

Stable | Windows | MSI-Pakete

Offizieller Downloadbereich für Unternehmen und Administratoren. Je nach Angebot können Kanal, Architektur und Installationsformat ausgewählt werden.

Chrome Enterprise herunterladen
Die genannten Versionsnummern beziehen sich auf die Veröffentlichung vom 3. November 2026. Seit dem 4. November wird außerdem Chrome 158 als Early Stable an einen begrenzten Teil der Windows-Anwender verteilt. Wenn Chrome bereits installiert ist, verwende bevorzugt chrome://settings/help und starte den Browser nach dem Update neu. Keine Microsoft-KB-Nummer veröffentlicht. Chrome wird nicht über den Microsoft Update Catalog als eigenständiges KB-Paket bereitgestellt.

Sieben kritische Sicherheitslücken in Google Chrome 157

Entscheidend ist weniger die ungewöhnlich hohe Zahl der Korrekturen als vielmehr die Tatsache, dass sieben Schwachstellen Googles höchste Sicherheitsstufe „Critical“ erreichen. Solche Fehler verdienen besondere Aufmerksamkeit, denn ihre möglichen Auswirkungen auf betroffene Browser können erheblich sein.

CVEKomponenteSchwachstelle
CVE-2026-121156DawnBuffer Overflow
CVE-2026-121229ANGLEMemory Corruption
CVE-2026-121246WebGLUse-after-free
CVE-2026-121035PrerenderUse-after-free
CVE-2026-121247DawnBuffer Overflow
CVE-2026-121203GeometryUse-after-free
CVE-2026-121126CoreUse-after-free

Die Einstufung Critical stammt unmittelbar von Google. Einheitliche CVSS-Basiswerte nach CVSS 3.1 oder 4.0 nennt der Hersteller in der Veröffentlichung für diese sieben Schwachstellen nicht. Deshalb sollte die herstellereigene Risikokategorie nicht mit einem konkreten CVSS-Wert verwechselt werden.

Speicherüberläufe in der Grafikverarbeitung

Mit den beiden kritischen Buffer-Overflow-Fehlern CVE-2026-121156 und CVE-2026-121247 behebt Google ein Problem in Dawn. Dawn ist eine wichtige Implementierung der modernen WebGPU-Grafikschnittstelle, über die Webanwendungen auf bestimmte Grafikfunktionen zugreifen können.

Bei einem Pufferüberlauf werden Daten außerhalb des vorgesehenen Speicherbereichs verarbeitet. Je nach Ursache und Umgebung kann das zu Abstürzen, beschädigten Daten oder weitergehenden Sicherheitsproblemen führen.

Eine weitere kritische Schwachstelle betrifft ANGLE. Unter CVE-2026-121229 beschreibt Google eine Speicherbeschädigung in dieser Grafikkomponente. ANGLE wird unter anderem dazu verwendet, Grafikaufrufe auf verschiedene Plattformen und Grafikschnittstellen abzubilden.

Use-after-free in WebGL und anderen Browserkomponenten

Auch WebGL, Prerender, Geometry und interne Chrome-Kernfunktionen sind betroffen. Vier der sieben kritischen Fehler gehören zur Kategorie Use-after-free. Dabei greift eine Anwendung auf einen Speicherbereich zu, der bereits freigegeben wurde.

Solche Fehler sind in Browsern besonders problematisch, weil ständig komplexe Inhalte aus dem Internet verarbeitet werden. Unter geeigneten Bedingungen können Speicherfehler ausnutzbar sein. Google nennt in seiner Veröffentlichung vom 3. November allerdings keine bestätigten aktiven Angriffe auf die aufgeführten kritischen Schwachstellen.

Was Sicherheitsforscher unter einem Exploit verstehen und warum nicht jede Schwachstelle automatisch einen erfolgreichen Angriff bedeutet, erklären wir im Beitrag Was ist ein Exploit?.

Auch PDF-Dateien und die JavaScript-Engine sind betroffen

Neben den sieben kritischen Fehlern enthält Chrome 157 zahlreiche Korrekturen mit hoher, mittlerer und niedriger Risikoeinstufung. Besonders interessant sind Schwachstellen in PDFium, der JavaScript-Engine V8 und weiteren Komponenten, die häufig beim normalen Surfen verwendet werden.

Beispielsweise behebt CVE-2026-121166 einen Type-Confusion-Fehler in PDFium. Auch CVE-2026-121113 betrifft PDFium, dort handelt es sich um einen Buffer Overflow. Beide Schwachstellen stuft Google als High ein.

Für Anwender bedeutet das, dass Sicherheitsprobleme nicht auf klassische Downloads ausführbarer Dateien beschränkt sind. Schon die Verarbeitung komplexer Webseiten, Grafiken oder PDF-Inhalte kann sicherheitsrelevante Programmfehler berühren. Welche konkreten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Angriff erforderlich wären, ist damit allerdings nicht für jede CVE abschließend geklärt.

Künstliche Intelligenz hilft bei der Entdeckung von Chrome-Sicherheitslücken

Bemerkenswert ist auch diesmal, wie stark künstliche Intelligenz in der Sicherheitsforschung zum Einsatz kommt. Google nennt in seiner Veröffentlichung mehrere Schwachstellen, die Sicherheitsforscher mithilfe von Claude oder OpenAI Codex Security entdeckt bzw. gemeldet haben.

Ein Beispiel ist CVE-2026-121035: Der kritische Use-after-free-Fehler in Prerender wurde von Xinyang Ge aus dem Anthropic-Umfeld mit Unterstützung von Claude gemeldet.

Weitere Funde betreffen unter anderem PDFium und V8. So schreibt Google etwa die Meldungen zu CVE-2026-121166 und CVE-2026-121082 dem Werkzeug OpenAI Codex Security zu.

Diese Entwicklung ist interessant, weil automatisierte Verfahren zunehmend dabei helfen können, Schwachstellen in großen Softwareprojekten aufzuspüren. Dass KI bei der Entdeckung beteiligt war, heißt allerdings nicht, dass die gefundenen Fehler bereits von Kriminellen ausgenutzt wurden.

Chrome 157 unter Windows 11 aktualisieren: Schritt für Schritt

Die wichtigste Maßnahme ist unkompliziert. Chrome besitzt eine integrierte Updatefunktion, die verfügbare Aktualisierungen normalerweise automatisch herunterlädt. Ein bereits installiertes Update wird jedoch unter Umständen erst nach einem Browserneustart vollständig wirksam.

Chrome wird aktualisiert aufgrund bestehender Sicherheitslücken
KI-generierte Darstellung, kein Original-Screenshot.
  1. Öffne bitte Google Chrome auf Deinem Windows-PC.
  2. Klicke danach rechts oben auf die drei Punkte.
  3. Wähle anschließend „Hilfe“ und danach „Über Google Chrome“.
  4. Warte dann bis Chrome nach verfügbaren Aktualisierungen sucht.
  5. Falls ein neues Update angeboten wird, lass den Download und die Installation abschließen.
  6. Klicke anschließend auf Neu starten, wenn Chrome Dich dazu auffordert.
  7. Öffne den Versionsdialog erneut und kontrolliere die installierte Versionsnummer.

Besonders schnell erreichst Du die Versionsprüfung, indem Du folgende Adresse direkt in Chrome eingibst:

chrome://settings/help

Für den regulären Stable-Kanal unter Windows sollte mindestens die korrigierte Version 157.0.8103.38 beziehungsweise 157.0.8103.39 installiert sein. Anwender, die bereits die neuere Early-Stable-Version 158 erhalten haben, müssen nicht auf Chrome 157 zurückwechseln.

Weitere Aktualisierungsmöglichkeiten und Hinweise zum Browserneustart findest Du in unserer ausführlichen Anleitung Google Chrome aktualisieren unter Windows.

Chrome 158 bereits veröffentlicht: Was bedeutet das für Anwender?

Am 4. November 2026 hat Google überraschend schnell nachgelegt: Die Versionen 158.0.8127.18 und 158.0.8127.19 werden im Early-Stable-Verfahren zunächst an einen kleinen Teil der Windows-Nutzer verteilt.

Das heißt aber nicht, dass Chrome 157 damit schon überholt oder unsicher wäre. Early Stable ist eine begrenzte Vorabverteilung, bevor die breite reguläre Bereitstellung folgt. Für diesen Schritt dokumentiert Google keine neue Liste mit 213 zusätzlichen Sicherheitskorrekturen.

Wenn Dein Chrome bereits Version 158 anzeigt, ist das also zunächst kein Fehler. Für die meisten Anwender bleibt Chrome 157 die maßgebliche reguläre Stable-Version. Entscheidend ist, dass der Browser seinen Updatekanal korrekt nutzt und verfügbare Sicherheitsupdates nicht dauerhaft zurückhält.

Chrome Update funktioniert nicht: Diese Ursachen kommen infrage

Falls Chrome keine Aktualisierung findet, kann das verschiedene Gründe haben. Zunächst solltest Du kontrollieren, ob der Browser vollständig neu gestartet wurde und eine funktionierende Internetverbindung besteht.

Auch zentrale Richtlinien können Aktualisierungen verzögern. Auf einem privaten Windows-PC kannst Du mit chrome://policy prüfen, ob Chrome durch Richtlinien verwaltet wird. Entferne vorhandene Einstellungen aber nicht einfach, wenn Du ihre Herkunft nicht kennst.

Bei Unternehmenscomputern übernimmt häufig die IT-Abteilung die Softwareverteilung. Dort sollten neue Browserupdates zunächst mit vorhandenen Richtlinien und wichtigen Webanwendungen abgestimmt werden.

Falls Webseiten nach der Aktualisierung plötzlich falsch angezeigt werden, kann ein veralteter Zwischenspeicher die Ursache sein. Unsere Anleitung Chrome Cache leeren zeigt Dir, wie Du temporäre Browserdaten entfernen kannst, ohne sofort das komplette Browserprofil zu löschen.

Google Chrome mit Winget aktualisieren

Wer erfahren ist oder als Administrator arbeitet, hat noch eine weitere Option: Unter Windows 11 lassen sich installierte Programme häufig auch mit dem Windows-Paketmanager Winget aktualisieren.

Öffne dafür das Windows Terminal und gib folgenden Befehl ein:

winget upgrade --id Google.Chrome --exact

Winget prüft, ob für das erkannte Paket eine neuere Version im verfügbaren Paketquellenbestand existiert. Falls eine Aktualisierung angeboten wird, kann sie mit folgendem Befehl installiert werden:

winget upgrade --id Google.Chrome --exact --accept-package-agreements --accept-source-agreements

Die Winget-Paketquelle muss dafür erreichbar und ausreichend aktuell sein. Deshalb kann die integrierte Chrome-Updatefunktion unter Umständen eine neuere Version früher anbieten. Falls Winget auf Deinem Rechner überhaupt nicht gefunden wird, hilft unser Beitrag Winget Befehl funktioniert nicht.

Chrome 157 in Unternehmen zentral bereitstellen

In größeren Windows-Umgebungen reicht es nicht, die Aktualisierung nur auf ein paar Testrechnern zu prüfen. Gerade wenn viele Arbeitsplätze denselben Browser nutzen, können kritische Sicherheitslücken schnell zu einem ernsten Risiko werden.

Für Chrome Enterprise stellt Google passende Installationspakete und Verwaltungsfunktionen bereit. Administratoren können die Aktualisierung zum Beispiel über vorhandene Softwareverteilungswerkzeuge steuern. Bei einer zentralen Bereitstellung solltest Du sowohl die installierte Dateiversion als auch den nötigen Browserneustart im Blick behalten.

Wenn Du Chrome mit Microsoft Intune oder anderen Managementlösungen verwaltest, solltest Du außerdem die eingerichteten Update-Richtlinien prüfen. Denn in besonderen Fällen können festgelegte Versionsgrenzen oder Rollout-Verzögerungen dafür sorgen, dass das aktuelle Sicherheitsupdate nicht sofort angeboten wird.

Achte auch auf die Unterschiede zwischen den Chrome-Kanälen: Für den Extended-Stable-Kanal hat Google am 3. November die Version 156.0.8078.88 für Windows und macOS veröffentlicht. Die vollständigen Sicherheitsdetails zu diesem gesonderten Release waren zunächst noch nicht verfügbar. Deshalb lässt sich die Sicherheitsbewertung der regulären Chrome-157-Version nicht ohne Weiteres auf Extended Stable übertragen.

Was ist mit Microsoft Edge und anderen Chromium-Browsern?

Google Chrome und Microsoft Edge verwenden beide Komponenten aus dem Chromium-Projekt. Das bedeutet allerdings nicht, dass beide Browser immer dieselben Sicherheitslücken aufweisen oder am selben Tag aktualisiert werden.

Microsoft stellt eigene Edge-Versionen bereit und veröffentlicht dafür separate Sicherheitsinformationen. Auch andere Chromium-basierte Browser besitzen eigene Versionsnummern und Aktualisierungszyklen. Deshalb sollte jeder installierte Browser unabhängig kontrolliert werden.

Informationen zur zuletzt ausführlich behandelten Edge-Version findest Du in unserem Beitrag Microsoft Edge 156 behebt Startfehler und Sicherheitslücken. Wenn Du Firefox verwendest, ist außerdem unser Beitrag Firefox 159 schließt 167 Sicherheitslücken interessant.

Wie kannst Du Chrome zusätzlich absichern?

Ein aktueller Browser ist die wichtigste Grundlage, aber kein vollständiger Schutz vor betrügerischen Webseiten. Deshalb solltest Du neben den Updates auch die integrierten Sicherheitsfunktionen regelmäßig überprüfen.

Chrome bietet mit Safe Browsing einen Schutz vor bekannten gefährlichen Webseiten und Downloads. In unserer Anleitung Sicheres Surfen im Chrome mit Safe Browsing erklären wir die verfügbaren Schutzstufen und ihre Unterschiede.

Kontrolliere außerdem unbekannte Browsererweiterungen und sei bei überraschenden Sicherheitswarnungen vorsichtig. Betrüger versuchen häufig, mit gefälschten Virenmeldungen oder Benachrichtigungen zusätzliche Programme installieren zu lassen. Mehr dazu erfährst Du in unserem Beitrag Microsoft Edge blockiert gefälschte Virenwarnungen.

Auch der Datenschutz spielt eine wichtige Rolle. Welche Einstellungen unter Windows und in Browsern sinnvoll sind, erklären wir in Privatsphäre unter Windows besser schützen.

Unsere Erfahrung: Nach Browserupdates die tatsächliche Version kontrollieren

Bei größeren Windows-Umgebungen reicht es aus meiner Sicht nicht aus, sich ausschließlich auf die Meldung einer erfolgreichen Softwareinstallation zu verlassen. Ich würde nach wichtigen Sicherheitsupdates immer kontrollieren, ob der Browser tatsächlich auf der erwarteten Version läuft.

Gerade bei Google Chrome kommt es auf den abschließenden Neustart an: Ein bereits heruntergeladenes Update ist nicht automatisch in jeder noch offenen Browsersitzung aktiv. Administratoren sollten deshalb nicht nur den installierten Paketstand prüfen, sondern auch darauf achten, ob noch laufende Browserprozesse vorhanden sind.

Auf privaten Windows-PCs genügt normalerweise die Versionsprüfung über chrome://settings/help. In Unternehmen empfiehlt sich zusätzlich eine zentrale Auswertung, damit Geräte mit veralteten Browserversionen frühzeitig erkannt werden.

FAQ Chrome 157 Sicherheitsupdate
KI-generierte Darstellung, kein Original-Screenshot.

FAQ: Häufige Fragen zum Chrome 157 Sicherheitsupdate

Wie viele Sicherheitslücken schließt Google Chrome 157?

Google Chrome 157 behebt insgesamt 213 Sicherheitslücken. Sieben davon stuft Google als kritisch ein. Weitere Schwachstellen besitzen hohe, mittlere oder niedrige Risikoeinstufungen.

Welche Chrome-Version ist für Windows sicher?

Google hat am 3. November 2026 die korrigierten Versionen 157.0.8103.38 und 157.0.8103.39 für Windows veröffentlicht. Bereits angebotene neuere Versionen aus dem vorgesehenen Updatekanal sollten nicht zurückgesetzt werden.

Werden die kritischen Chrome-Sicherheitslücken bereits ausgenutzt?

Google nennt in der offiziellen Veröffentlichung vom 3. November 2026 keine bestätigten aktiven Angriffe auf die sieben kritischen Schwachstellen. Trotzdem wird eine zeitnahe Aktualisierung empfohlen.

Warum zeigt Chrome bei mir bereits Version 158 an?

Google hat am 4. November 2026 Chrome 158 im Early-Stable-Verfahren für einen kleinen Teil der Windows-Anwender veröffentlicht. Deshalb können einzelne Computer bereits Version 158 anzeigen, während die reguläre breite Verteilung noch Chrome 157 verwendet.

Wie kann ich Chrome 157 sofort aktualisieren?

Öffne Google Chrome und rufe chrome://settings/help auf. Dort prüft der Browser automatisch auf verfügbare Aktualisierungen. Starte Chrome anschließend neu, falls eine entsprechende Aufforderung erscheint.

Sind auch Windows 10 und Windows 11 betroffen?

Das Sicherheitsupdate betrifft Google Chrome als eigenständiges Programm auf unterstützten Windows-Systemen. Die Installation erfolgt über den Chrome-Updater und nicht über ein kumulatives Windows-Update.

Gibt es eine KB-Nummer für Chrome 157?

Nein. Google Chrome ist kein Windows-Systemupdate und besitzt deshalb keine eigene Microsoft-KB-Nummer. Entscheidend sind die von Google veröffentlichten Versionsnummern und Sicherheitskorrekturen.

Fazit: Chrome 157 gehört zeitnah auf jeden betroffenen Windows-PC

Mit Chrome 157 hat Google ein besonders umfangreiches Sicherheitsupdate veröffentlicht. Die 213 behobenen Schwachstellen – und vor allem die sieben als kritisch eingestuften Fehler – zeigen deutlich, warum regelmäßige Browserupdates so wichtig sind.

Für die meisten Anwender ist die Aktualisierung schnell erledigt: Chrome-Versionsanzeige öffnen, die angebotene Aktualisierung installieren und den Browser neu starten. Wenn Dein Computer bereits die neue Early-Stable-Version 158 erhalten hat, musst Du nicht wieder auf Chrome 157 zurückwechseln.

Die vollständigen technischen Informationen zu allen veröffentlichten Sicherheitskorrekturen findest Du in den offiziellen Google Chrome Release Notes vom 3. November 2026.