UUP (Unified Update Platform) – Windows Update Dateien werden kleiner

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Mit UUP („Unified Update Platform“) will Microsoft den Schritt aus der Windows Update Misere gelingen. Nachdem Microsoft seit kurzen die Windows Updates nur noch als kumulative Updates herausgibt, haben besonders Firmenanwender mit Ihren Windows Systemen enorme Probleme. Wir reden in diesem Fall nicht von den bekannten Windows 10 Update Problemen, die die Windows 10 Anwender derzeit so verunsichern, sondern die Probleme aufgrund der Größe der Updatedateien.

Bei vielen mittelständischen Unternehmen, die durchaus Standort VPN Vernetzungen unterhalten, bringen diese kumulativen Updates doch erhebliche Probleme. Denn wenn 20, 50, 100 oder noch mehr Windows PC´s teilweise Updates mit einer Größe von 1GB oder mehr herunterladen, so sind die vorhandenen Internetleitungen und VPN Strecken alleine durch die Windows Updates ausgelastet. Dieser Umstand kann zu enormen Problemen führen. Auch der Einsatz eines zentralen WSUS („Windows Server Update Services“) bringt in diesem Fall keine Besserung, lediglich der Einsatz des WSUS pro Standort würde die VPN Standortvernetzung wieder entlasten. Allerdings ist dies wiederum ein Kostenfaktor, da der WSUS eine Windows Server Lizenz voraussetzt.

UUP – Schlankere Updates für Windows 10

Mit UUP soll dies nun besser werden – so jedenfalls hat dies Microsoft kommuniziert. UUP soll die Downloadgrößen der Windows Updates individuell verbessern und dabei ungefähr eine Einsparung von 35% erreichen. Dabei untersucht dann der Windows Update Vorgang, ob für jede einzelne Windows Datei eine neue existiert und erstellt daraus ein individuelles Windows Update Paket. Somit handelt es sich bei den Updatepaketen um differenzielle Updates. Allerdings bedeutet dies auch, dass es in Zukunft die bisher bekannten ISO und ESD Dateien so nicht mehr geben wird. Microsoft hat dafür bisher noch keine Informationen veröffentlicht. Auch wie sich der WSUS dann mit UUP auseinandersetzt, ist noch völlig unklar.

uup-windows-10-creators-updateInsgesamt soll der Windows Anwender von der geänderten Update Technik nichts mitbekommen, die Windows Update Funktion bleibt in Aussehen komplett gleich, die UUP-Veränderungen sind rein technischer Natur.

Microsoft hat bereits begonnen, UUP im Windows Insider Programm auszuliefern und somit auch besonders im Bereich „Windows Mobile“ eine starke Verbesserung zu erreichen, denn kleinere Updates bedeutet auch, dann die Smartphones weniger Akkukapazität für die Updates benötigen.

In die offizielle Windows 10 Version soll UUP erst mit dem Creators Update 1703 („Feature Update“) einziehen, welche Microsoft im Frühjahr 2017 veröffentlichen will, wir haben bereits darüber ausführlich berichtet.

Lösung für aktuelle Windows Update Probleme

Ob Microsoft mit der Unified Update Platform die Lösung für Ihre massiven Windows Update Probleme finden wird, bleibt abzuwarten. Wir hoffen wir alle frustrierten Windows 10 Anwender, dass endlich wieder Normalität in die gesamte Update Problematik kommt und der Anwender sich nicht permanent mit irgendwelchen Windows Update Schwierigkeiten rumschlagen muss.

 

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