Wird ein Serverraum neu konzipiert oder geplant, so stellt sich gleich am Anfang immer die Frage, welches ist der optimale Fussboden für den Serverraum. Dies ist grundsätzlich gar nicht so einfach zu beantworten, ich möchte aber die verschiedenen Möglichkeiten kurz aufgreifen.
Optimal ist sicherlich ein sogenannter Doppelboden, bei dem ein zu definierende Zwischenraum zwischen dem Estrich und dem Doppelboden herrscht. Das ist optimal für die Leitungsverlegung und auch für die Kühlung des Serverraums. Die Oberfläche der Doppelbodens ist dann in der Regel ein Laminat Belag, das kann aber durchaus auch variieren. Der Zwischenraum liegt in der Regel zwischen 20cm und 40cm. Es ist ein kratzfester und starrer Belag, der auch gut zur Schalldämmung beiträgt.
Neuerdings gehen aber immer mehr Firmen auch den Weg, mit Korkböden im Serverraum zu arbeiten. Kork ist sehr schallisolierend und eignet sich schon aus diesem Grund für diese Art von Räumen. Auch im Computerbau wird Kork durchaus eingesetzt, ebenfalls aufgrund der Schallisolierung. Wer sich über die neuen Korkbeläge interessiert der sollte sich mal den Onlineshop bodenbelag.de anschauen, denn dort finde man alle wissenswerte Informationen.
Kork Bodenbelag
Der Einsatz von Kork in Wohnräumen erfreut sich immer größerer Beliebtheit, was auf seine zahlreichen Vorzüge zurückzuführen ist. Ob als belastbarer Boden im Kinderzimmer, als gemütlicher Untergrund im Wohnzimmer oder als warmer Bodenbelag im Schlafzimmer, verwendet werden kann das Material Kork fast überall. Korkböden sind in vielen Varianten erhältlich. So sind beispielsweise gewachste Naturkorkböden ohne jeglichen Zusatz von Bindemitteln, Farbbeschichtungen oder Versiegelungen erhältlich. Ebenso können aber auch eingefärbte oder auf verschiedene Arten versiegelte Korkböden erworben werden.
Eigenschaften von Korkböden
Kork verfügt über jede Menge positive Eigenschaften und ist deshalb ein besonders gern genutztes Material beim Verlegen von Fertigfußböden. Besonders hebt sich dieser natürliche Rohstoff von anderen ab, da er sehr elastisch ist und somit die Gelenke und die Wirbelsäule hervorragend schont. Fällt einmal etwas herunter, so macht dies dem Boden meist gar nichts aus, während andere Böden davon oft kleine Löcher und Dellen davontragen. Diese Eigenschaft verdankt das Naturmaterial Kork dem hohen Luftanteil, welcher sich in seinen Zellen befindet. Zudem dämmt Korkparkett den Schall, weshalb Bewegungen auf dem Boden kaum hörbar sind. Die ausgezeichnete Wärmedämmung verleiht dem Boden eine angenehm warme Temperatur, welches in diesem Ausmaß kein anderes Material bieten kann. Das Korkparkett fühlt sich durch die gespeicherte Wärme nie kalt an und sorgt dafür, dass der Bewohner selbst beim Barfußlaufen keine kalten Füße bekommt.
Weitere Vorteile dieses beliebten und hygienischen Materials sind die Langlebigkeit und die Strapazierfähigkeit des Bodens. Auch durch seine relativ hohe Wasserfestigkeit ist Kork besonders unempfindlich und für sämtliche Wohnräume, einschließlich des Badezimmers und der Küche, zu empfehlen. Jedoch sollte darauf geachtet werden, unversiegelte Böden nicht unnötig mit großen Wassermengen in Verbindung zu bringen. Gerade in Feuchträumen ist auf eine entsprechende Oberflächenbeschichtung zu achten. Empfohlen wird hier eine vierfache Versiegelung. Selbst für Räume, welche mit einer Fußbodenheizung ausgestattet sind, eignet sich der Korkboden perfekt. Vorteilhaft ist ebenso die Tatsache, dass der Boden nur schwer entzündlich und bei richtiger Vorbehandlung antistatisch ist. Für Allergiker eignet sich dieser Rohstoff besonders gut, da sich hier weder Milben, noch Staub festsetzen können und nach Bedarf einfach zu beseitigen sind. Der Boden zeichnet sich des Weiteren durch eine einfache Reinigung aus. Auch bei der Abriebfestigkeit kann der Korkboden überzeugen. Vergleichbar ist er diesbezüglich mit einem harten Eiche-Parkett. Dank eines einfachen Klick-Systems ist auch das Verlegen des Korkbodens denkbar einfach.
Kork schafft aufgrund seiner positiven Eigenschaften eine gemütliche und natürliche Wohnatmosphäre ohne jegliche Schadstoffbelastung. Er ist außerdem immun gegen den Befall von Schädlingen. Sollte der Boden einmal ersetzt werden, so kann dieser ohne Probleme recycelt werden, da es sich bei Kork um einen nachwachsenden Rohstoff handelt.
Herstellung von Korkböden
Kork wird aus der Rinde der Korkeiche gewonnen, welche in den Mittelmeerländern zu finden ist. Zur Korkgewinnung werden einzelne Bahnen vom Baumstamm abgelöst. Die Rinde dieses Baumes wächst immer wieder nach. Nach etwa neun bis zwölf Jahren kann der Baum erneut von der Rinde befreit werden und steht so für ungefähr 200 Jahre zur Rohstoffgewinnung zur Verfügung.
Um das Korkparkett herzustellen muss die gewonnene Rinde zunächst geschrotet werden. Unter hohem Druck wird der Korkschrott zusammen mit meist natürlichen Bindemitteln, wie Naturharzklebern, gepresst. Danach erfolgt der Zuschnitt der einzelnen Korkplatten und gegebenenfalls ein einseitiger feiner Schliff. Je nach Einsatzgebiet wird das fertige Material anschließend versiegelt.
Reinigung und Pflege
Eine besonders einfache Reinigung ist eine der zahlreichen positiven Eigenschaften eines Korkbodens. Am einfachsten ist es, den Boden zu kehren oder zu saugen. Reicht diese Art der Schmutzentfernung nicht aus, so ist es natürlich auch möglich, das Korkparkett feucht zu wischen. Zu beachten ist dabei jedoch, dem Wasser keinerlei alkalische Reinigungsmittel beizufügen. Im Handel sind passende Putzmittel speziell zur Säuberung von Korkböden erhältlich.
Verlegen des Korkparketts
Kork ist als Korkparkett oder Fertigparkett erhältlich. Bei beiden Bodenbelägen ist darauf zu achten, dass keine alten Dielen, Teppiche oder federnde Bretter als Untergrund verwendet werden. Während das Parkett verlegt wird, sollte eine konstante Raumtemperatur von ca. 18 Grad, sowie eine Bodentemperatur von mindestens 15 Grad eingehalten werden. Auch auf eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 65 % sollte unbedingt geachtet werden. Beim Verlegen sollte an den Wänden unbedingt eine Dehnungsfuge gelassen werden, d. h. das Parkett darf nicht zu nah an der Wand liegen. Dies macht Sinn, da sich das Material im Laufe der Zeit ausdehnen kann und so den nötigen Platz dazu bekommt. Die offenen Spalten werden anschließend mit den Fußleisten überdeckt und sind so nicht mehr sichtbar.
Normales Korkparkett ist mit einer Höhe von 4 bis 8 mm recht dünn und kann nur auf festem, ebenem Untergrund ohne Risse angebracht werden. Erhältlich ist dieses Parkett in einzelnen Fliesen, welche ganzflächig verklebt werden müssen, was mit etwas Aufwand verbunden ist. Am besten eignen sich dazu Kleber aus Naturharz.
Besonders einfach funktioniert jedoch das Verlegen von Kork Fertigparkett, welches als praktisches Klick-System erhältlich ist. Das Tolle daran ist, dass der Boden nicht mit dem Untergrund verbunden wird und so beispielsweise bei einem Umzug ganz einfach mitgenommen werden kann. In der Höhe unterscheidet es sich mit 10 bis 12 mm erheblich vom Korkparkett. Dies liegt daran, dass der eigentliche Korkbelag auf eine feste Trägerplatte aufgebracht wird. Das Verlegen geht selbst Anfängern leicht von der Hand. Die einzelnen Elemente des Fertigparketts werden einfach ineinander gesteckt und verbinden sich so zu einem wundervollen Fußboden. Dieser kann sofort nach der Verlegung betreten werden.
Tipps im Umgang mit Korkböden
Trotz der vielen positiven Eigenschaften, sind im Umgang mit Kork auf einige Dinge zu achten. So ist es beispielsweise wichtig, schwere Gegenstände wie Schränke oder Tische an den Unterseiten mit Korkresten oder Filzgleitern zu versehen um Druckstellen auf dem Boden zu vermeiden. Auch spitze Gegenstände sollten vom Boden unbedingt ferngehalten werden, sofern dieser keine harte Beschichtung aufweist. Gerade in Büros wird der Fußboden oft stark beansprucht. Hier sollte deshalb eine Bodenschutzmatte unter die Bürostühle gelegt werden um den Korkboden vor tiefen Kratzern zu schützen. Beim versehentlichen Verschütten von Flüssigkeit, sollte diese umgehend aufgewischt werden um ein eventuelles Aufquillen des Bodens zu vermeiden. Um den Boden vor Wasser zu schützen, ist das Versiegeln des Korkbodens möglich. Jedoch sind dabei Kunststoffoberflächen nicht zu empfehlen, da dadurch die Eigenschaften dieses Materials überwiegen können.








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